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DegesilŪ

Auch Häuser brauchen trockne Füße!



Die Notwendigkeit, fertige Baukörper nachträglich mit einer Sperrschicht zu versehen, die den Wassertransport innerhalb des porösen Baustoffes unterbindet, steigt ständig.

Die Gründe hierfür können vielseitig sein, wie z.B.: eine vergessene oder durch bauliche Veränderungen beschädigte Dichtbahn im Mauerwerk, Höhenänderungen im umgebenden Gelände oder auch eine veränderte Nutzung der Räume etc.

Wenn man von der mit hohen Kosten verbundenen Möglichkeit des nachträglichen Einbaus einer Dichtbahn absieht und bedenkt, dass alle oberflächigen Maßnahmen wie Sperrputz, Dichtschlämme u.s.w. nicht das eigentliche Problem, den Wassereintritt und Wassertransport im porösen Baustoff, beseitigen, wird deutlich, welcher technische Fortschritt durch die Entwicklung der DEGISIL®-Sperre erreicht wurde.

Voraussetzungen

Die Außenwände bzw. Baustoffe müssen lufttrocken und saugfähig sein. Stark verschmutzte Fassaden sollten mittels geeigneter Reinigungsverfahren gesäubert werden. Bei Nassreinigung mittels Dampfstrahl oder Hochdruckwasserstrahl müssen die zu imprägnierenden Wände erst wieder austrocknen.


Welche Baustoffe können imprägniert werden?

Geeignet für das Imprägnieren sind saugfähige Baustoffe, weil nur sie DEGESIL® eindringen lassen. Hierzu gehören z.B. Ziegel, nichtglasierte Klinker und Verblender, Kalksandsteine, Gasbeton, Faserzement, Mörtel, Sandstein, Tuffstein, alle anderen wassersaugenden Natur- und Kunststeine, sowie praktisch alle mineralisch gebundenen Putze.


Fassaden mit glasierten oder feingesinterten Verblendsteinen - z.B. Riemchen - sind trotz der nichtsaugenden Oberfläche der Verblender ein wichtiges Einsatzgebiet für DEGESIL®. Derartige Fassaden nehmen das Wasser über die, meist im Schlämmverfahren erstellten, Mörtelfugen auf. Erschwerend kommt hinzu, dass das hinter das Riemchen gelangte Wasser, wegen der dichten Steinoberfläche, nicht mehr durch den Stein nach außen verdunsten kann. Diese starke Behinderung der Wasserverdunstung nach außen führt somit zu erhöhter Innenfeuchtigkeit. Die Hydrophobierung der Fugen mit DEGESIL® führt zur sicheren Abhilfe des Problems.

Nicht geeignet für das Imprägnieren sind Fassaden, die mit Öl-, Kunstharz- oder einigen, ungeeigneten Dispersionsfarben gestrichen wurden. Auch Fassaden mit Polystyrolschaum-Platten und dünnem Putz können nicht imprägniert werden, da DEGESIL® zu tief eindringt und den Schaumstoff beschädigen kann.

Quelle: DEGESIL®

Ausführung

DEGISIL® 750 ist die Lösung eines Spezial-Polymers mit überragender wasserabstoßender Wirkung (Hydrophobierung).

Durch die Tränkung der infrage kommenden Wandbereiche, wird die wasserabstoßende Wirkung auf den Baustoff übertragen.

Hierzu wird das Mauerwerk in dem betreffenden Bereich, je nach Gegebenheiten bzw. Erfordernissen, zwischen 20° und 80° in einem Winkel nach unten geneigt, in einem Abstand von ca. 25 cm angebohrt. Die Bohrlochtiefe entspricht, je nach Wandstärke, dem 0,5 bis 0,8-fachen der Wandstärke. Danach werden in die Bohrlöcher spezielle Injektionslanzen geschraubt, die über Schläuche mit dem DEGISIL®-Druckinjektionsgerät verbunden sind. Mit diesem Gerät wird nun eine, für die Wandstärke berechnete Menge DEGISIL®-750, eine sehr dünnflüssige Kunststofflösung, unter einem Druck von ca. 3 bar in den Wandbaustoff gepresst.

Das DEGESIL® ist sehr kapillaraktiv und verdrängt daher im Injektionsbereich, das in den Baustoffporen, vorhandene Wasser. Durch die nebeneinanderliegenden Bohrlöcher ergibt sich somit eine zusammenhängende, streifenartige Baustoffzone, deren Poren mit DEGESIL® gefüllt sind.

Mauerwerksschutz ohne Degesil Mauerwerksschutz nach Behandlung Degesil